Dieses Investmentangebot umfasst eine vermietete Gewerbeeinheit im Erdgeschoss eines charaktervollen Bestandsgebäudes in unmittelbarer Zentrumsnähe. Mit einer Gesamtfläche von rund 250 m² und einem PKW-Stellplatz richtet sich das Angebot an Kapitalanleger, die Wert auf eine etablierte Mieterstruktur, planbare Erträge und zugleich auf substanzielle Entwicklungsreserven in einer der gefragtesten Lagen der Stadt legen. Die jährliche Nettomiete beläuft sich auf rund 24.060 €, was einer Bruttorendite von 3,91 % entspricht.
Die Erdgeschoss-Einheit mit rund 250 m² ist seit 2008 stabil und unbefristet vermietet und bietet mit einer Nettomiete von 8,02 €/m² eine verlässliche Ertragsbasis. Die Einheit ist unsaniert – und genau hierin liegt ihr besonderer Reiz: Über die Denkmalschutz-Abschreibung eröffnen sich attraktive steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten, und ein künftiger Ausbau kann vollständig nach eigenen Vorstellungen erfolgen. Bei entsprechender Umnutzung ließe sich hier nicht nur eine Gewerbefläche, sondern auch hochattraktiver Wohnraum schaffen – ein erheblicher Werthebel in dieser zentralen Lage. Ein weiterer Pluspunkt ist die rückwärtige, barrierefreie Erreichbarkeit über die Stellplätze. Der Erdgeschoss-Einheit ist im Sondereigentum ein Stellplatz auf dem Hof zugeordnet, der in dieser innerstädtischen Lage einen eigenständigen Wertfaktor darstellt und für 22.500 € zusätzlich erworben werden kann. Damit eignet sich die Einheit gleichermaßen für anspruchsvolle gewerbliche Nutzungen, individuelles Wohnen oder eine Kombination aus beidem. Optional kann ein zweiter Stellplatz dazu erworben werden.
Ein wesentlicher Aspekt für die Wertentwicklung ist das Mietsteigerungspotenzial. Die aktuelle Nettomiete von 8,02 €/m² liegt spürbar unter dem, was für vergleichbare Gewerbe- und Loftflächen in dieser zentralen Lage erzielbar ist. Sowohl bei einer turnusmäßigen Neuvermietung als auch im Zuge einer Aufwertung oder Umnutzung besteht damit erkennbarer Spielraum, die Erträge an das marktübliche Niveau heranzuführen – und die Rendite entsprechend zu steigern.
In Summe verbindet die Erdgeschoss-Einheit laufende Mieteinnahmen mit attraktivem Abschreibungs- und Entwicklungspotenzial. Die Einheit profitiert von der hohen Standortqualität in Zentrumsnähe, in der Zuzug und Nachfrage anhaltend hoch sind. Damit eignet sich das Angebot sowohl für Investoren mit Fokus auf laufende Rendite als auch für Käufer, die mittelfristig eine eigene Entwicklungsperspektive – bis hin zur Schaffung von Wohnraum – realisieren möchten.
Wirtschaftliche Kennzahlen:
– Jahresnettomiete: 24.060 €
– mtl. Hausgeld: 680 € inkl. Zuführung in die Instandhaltungsrücklage
– Instandhaltungsrücklage Wohnung I Stand 12.2024 – 4.061,42 €
– Instandhaltungsrücklage WEG I Stand 12.2024 – 19.719,74 €
Hinweis: Aus Datenschutzgründen wurden einige Innenaufnahmen digital bearbeitet. Dabei wurden Einrichtungsgegenstände und persönliche Gegenstände der aktuellen Mieter mithilfe KI-gestützter Bildbearbeitung entfernt.
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Direkt südöstlich des Stadtkerns siedelten sich die Verlage und Druckereien von Leipzig an. Diesem Umstand verdankt das Viertel seinen Namen Graphisches Viertel. Bereits im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zum »Mittelpunkt des deutschen Buchhandels«. Das Buchhändlerviertel mit seiner Vielzahl an Verlagen, Buchhändlerstätten, graphischen Betrieben und gewerblichen Bildungseinrichtungen stieg zum größten Verlagsstandort in Deutschland auf.
Unter den historischen Leipziger Vorstädten ragt das Viertel sowohl hinsichtlich seiner städtebaulichen Entwicklung als auch in seiner kulturgeschichtlichen Bedeutung hervor. Bereits im Jahr 1831 setzten erste Überlegungen ein, die Stadtfelder vor dem Osttor zu bebauen. Es wurden die ersten Parzellierungspläne eingereicht, welche unter anderem die Anlegung der Insel- und Kreuzstraße vorsahen.
Bedeutsame Persönlichkeiten nahmen hier ihren Wohnsitz, der Verleger Brockhaus, das Komponistenpaar Robert und Clara Schumann und der Gewandhauskapellmeister Felix Mendelssohn.
Mit dem beginnenden 20. Jahrhundert befand sich hier das wirtschaftliche Zentrum der graphischen Industrie Deutschlands, namensgebend und ablesbar in vielen beeindruckenden Industriebauten dieser Zeit.
Mittelpunkt ist weiterhin das Artdecogebäude des Kunsthandwerksmuseums Grassi, mit einer der bedeutendsten Sammlungen weltweiten Kunsthandwerks. Die Grassimesse macht das Museum einmal im Jahr zum Mittelpunkt von Leipzig.
Ab 1870 setzte der Bau von Bürgerhäusern und Gewerbebauten im Stil der Gründerzeit ein. Durch die enge Verzahnung von Wohn- und Geschäftsgebäuden entstand hier schon bald eine „Magistrale des Buchdrucks“.
Im Norden erreicht man unmittelbar den Leipziger Bahnhof. Von dort aus kann man sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln die ganze Stadt erschließen. Über die Brandenburger Straße fährt man nach 200 m direkt auf die B2, die bis zur A14 und darüber hinaus nach Halle führt, ideal für Pendler.
Nach Süden erreicht man den Johannisplatz, der direkt in den Augustusplatz übergeht. Dort befindet sich die Universität Leipzig. Alle Hochschulen, ob DHFK (Sporthochschule, Am Sportforum 10), die Erziehungswissenschaftliche Fakultät (Maschnerstraße 29), HGB ( Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstraße 1), Deutsches Literaturinstitut ( Wächterstraße 34), Hochschule für Musik und Theater Mendelssohn-Bartholdy (Grassistraße 8 und Dittrichring 21) sind in weniger als 15 Minuten mit dem Fahrrad zu erreichen. Die Innenstadt erreicht man fußläufig in 7 Minuten oder nach einer Station mit der Straßenbahn, die einen behindertengerechten Einstieg ermöglicht.
Ein Ärztehaus mit zahlreichen Fachärzten liegt in diesem Viertel. Einkaufsmöglichkeiten sind in Form eines Rewes in 3 Minuten fußläufig zu erreichen, genauso wie in 10 Minuten die Promenaden im Hauptbahnhof (www.promenaden-hauptbahnhof-leipzig.de) mit Supermärkten und Drogerien. Man bekommt dort alle Dinge für den täglichen Bedarf. Genauso weit entfernt ist der historische Innenstadtkern mit Läden, Kaufhäusern, Kneipen und Restaurants. Auch im Viertel selbst gibt es kleine Kneipen und Restaurants. In 1,5 km erreicht man das Rosenthal, von wo aus man die Auenlandschaft im Norden und im Süden erreichen kann. Der Lene-Voigt-Park ist 900 m entfernt. Darüber hinaus laden kleine Quartierparks ( Marienplatz) zum Verweilen ein.
– Ca. 250 m² Nutzfläche
– Seit 2008 unbefristet vermietet
– Unsanierter Zustand mit Entwicklungspotenzial
– Potenzial zur Nutzung von Denkmalschutz-Abschreibung
– Gewerbe- oder Wohnraumnutzung
– Rückwärtige, barrierefreie Erreichbarkeit
– PKW-Stellplatz für 22.500 €
– Erwerb eines zweiten PKW Stellplatzes möglich
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