Mit rund 264 m² Fläche vermittelt diese außergewöhnliche Gewerbeeinheit einen Raumeindruck, wie ihn nur wenige innerstädtische Immobilien bieten. Über die gesamte Etage erstreckt sich eine offene Raumstruktur mit einer Deckenhöhe von etwa 3,40 Metern. Schlanke gusseiserne Säulen, die sichtbar belassene Decke und die hohen Rundbogenfenster verleihen den Räumlichkeiten ihren unverwechselbaren industriellen Charakter und erinnern an die ursprüngliche Geschichte des Gebäudes.
Die großzügige Fläche eröffnet vielfältige Möglichkeiten für individuelle Nutzungskonzepte. Ob als repräsentatives Büro, moderner Coworking-Space, Atelier, Studio, Praxisfläche oder für andere anspruchsvolle gewerbliche Nutzungen – hier steht ein außergewöhnliches Loft-Konzept zur Verfügung.
Den besonderen Reiz bildet der Kontrast zwischen der markanten Industriearchitektur und der hochwertigen Ausstattung. Im Jahr 2015 wurden die Fenster erneuert. 2021 erfolgte eine umfassende Sanierung und Modernisierung der gesamten Einheit. Dabei wurden unter anderem die Elektrik, die Dämmung, die Trittschalldämmung, die Wasserleitungen sowie die Heizungsanlage vollständig erneuert.
Für eine zeitgemäße und leistungsfähige technische Infrastruktur verfügt die Gewerbeeinheit über eine CAT-6-Netzwerkverkabelung. Netzwerkdosen befinden sich sowohl in den Bodentanks als auch an den Wänden und ermöglichen dadurch eine flexible Anordnung der Arbeitsplätze. Die zentrale Netzwerkverteilung erfolgt über einen vorhandenen Netzwerkschrank. Eine stabile Internetleitung mit 250 Mbit/s lässt sich über einen Anschluss der Telekom realisieren.
Das Echtholzparkett im großzügigen Dielenformat schafft einen warmen Gegenpol zur industriell geprägten Architektur. Die vorhandene Wandheizung unterstützt die flexible Gestaltung des Grundrisses und ermöglicht grundsätzlich auch das Einziehen zusätzlicher Trennwände, ohne unmittelbar in den Heizkreislauf eingreifen zu müssen.
Eine Einbauküche kann optional zur Verfügung gestellt beziehungsweise nach individueller Vereinbarung integriert werden.
Einen weiteren besonderen Mehrwert bietet der weitläufige, im Jahr 2025 errichtete Balkon. Er erstreckt sich über einen großen Teil der Gebäudeseite und bietet deutlich mehr Platz als ein klassischer Stadtbalkon. Damit entsteht ein attraktiver Außenbereich, der sich beispielsweise als Aufenthalts- oder Pausenfläche für Mitarbeiter und Besucher nutzen lässt.
Aktuell wird die Einheit als Coworking-Bereich genutzt. Ihre besondere Stärke liegt jedoch in der vielseitigen Gestaltbarkeit und der großzügigen, offenen Raumwirkung.
Zur Gewerbeeinheit gehören zwei Stellplätze auf dem Innenhof. Die monatliche Stellplatzmiete beträgt jeweils 85,00 Euro netto.
Sämtliche im Exposé genannten Preise verstehen sich als Nettobeträge zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
Hinweis zu den Innenaufnahmen:
Aus Datenschutzgründen wurden einige Innenaufnahmen digital bearbeitet. Dabei wurden Einrichtungsgegenstände und persönliche Gegenstände der aktuellen Nutzer mithilfe KI-gestützter Bildbearbeitung entfernt.
Direkt südöstlich des Stadtkerns siedelten sich die Verlage und Druckereien von Leipzig an. Diesem Umstand verdankt das Viertel seinen Namen Graphisches Viertel. Bereits im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zum »Mittelpunkt des deutschen Buchhandels«. Das Buchhändlerviertel mit seiner Vielzahl an Verlagen, Buchhändlerstätten, graphischen Betrieben und gewerblichen Bildungseinrichtungen stieg zum größten Verlagsstandort in Deutschland auf.
Unter den historischen Leipziger Vorstädten ragt das Viertel sowohl hinsichtlich seiner städtebaulichen Entwicklung als auch in seiner kulturgeschichtlichen Bedeutung hervor. Bereits im Jahr 1831 setzten erste Überlegungen ein, die Stadtfelder vor dem Osttor zu bebauen. Es wurden die ersten Parzellierungspläne eingereicht, welche unter anderem die Anlegung der Insel- und Kreuzstraße vorsahen.
Bedeutsame Persönlichkeiten nahmen hier ihren Wohnsitz, der Verleger Brockhaus, das Komponistenpaar Robert und Clara Schumann und der Gewandhauskapellmeister Felix Mendelssohn.
Mit dem beginnenden 20. Jahrhundert befand sich hier das wirtschaftliche Zentrum der graphischen Industrie Deutschlands, namensgebend und ablesbar in vielen beeindruckenden Industriebauten dieser Zeit.
Mittelpunkt ist weiterhin das Artdecogebäude des Kunsthandwerksmuseums Grassi, mit einer der bedeutendsten Sammlungen weltweiten Kunsthandwerks. Die Grassimesse macht das Museum einmal im Jahr zum Mittelpunkt von Leipzig.
Ab 1870 setzte der Bau von Bürgerhäusern und Gewerbebauten im Stil der Gründerzeit ein. Durch die enge Verzahnung von Wohn- und Geschäftsgebäuden entstand hier schon bald eine „Magistrale des Buchdrucks“.
Im Norden erreicht man unmittelbar den Leipziger Bahnhof. Von dort aus kann man sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln die ganze Stadt erschließen. Über die Brandenburger Straße fährt man nach 200 m direkt auf die B2, die bis zur A14 und darüber hinaus nach Halle führt, ideal für Pendler.
Nach Süden erreicht man den Johannisplatz, der direkt in den Augustusplatz übergeht. Dort befindet sich die Universität Leipzig. Alle Hochschulen, ob DHFK (Sporthochschule, Am Sportforum 10), die Erziehungswissenschaftliche Fakultät (Maschnerstraße 29), HGB ( Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstraße 1), Deutsches Literaturinstitut ( Wächterstraße 34), Hochschule für Musik und Theater Mendelssohn-Bartholdy (Grassistraße 8 und Dittrichring 21) sind in weniger als 15 Minuten mit dem Fahrrad zu erreichen. Die Innenstadt erreicht man fußläufig in 7 Minuten oder nach einer Station mit der Straßenbahn, die einen behindertengerechten Einstieg ermöglicht.
Ein Ärztehaus mit zahlreichen Fachärzten liegt in diesem Viertel. Einkaufsmöglichkeiten sind in Form eines Rewes in 3 Minuten fußläufig zu erreichen, genauso wie in 10 Minuten die Promenaden im Hauptbahnhof (www.promenaden-hauptbahnhof-leipzig.de) mit Supermärkten und Drogerien. Man bekommt dort alle Dinge für den täglichen Bedarf. Genauso weit entfernt ist der historische Innenstadtkern mit Läden, Kaufhäusern, Kneipen und Restaurants. Auch im Viertel selbst gibt es kleine Kneipen und Restaurants. In 1,5 km erreicht man das Rosenthal, von wo aus man die Auenlandschaft im Norden und im Süden erreichen kann. Der Lene-Voigt-Park ist 900 m entfernt. Darüber hinaus laden kleine Quartierparks ( Marienplatz) zum Verweilen ein.
– Sanierung 2021
– Loftkonzept
– Balkon
– 2 KFZ Stellplätze
– CAT 6 Netzwerk-Verkabelung
– Netzwerkdosen in Bodentanks und an den Wänden
– Netzwerkschrank
– 250 Mbit/s Leitung (Telekom)
– Einbauküche optional
– Parkett
– 3,40 m Deckenhöhe
– Denkmal- und Industriecharme
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